Auf dem Weg zur Schule besorgt sich dieses Mädchen ihr Frühstück an einem Streetfood-Stand.

Und plötzlich war da Thailand

Ich muss einen Cut machen. Thailand hat mich in seinen Bann gezogen, fordert meine volle Aufmerksamkeit – hier und jetzt – und macht es mir nahezu unmöglich, mich zurückzuversetzen auf den amerikanischen Kontinent.

Ich habe mit mexikanischen Freunden den Nationalfeiertag in Mexiko City gefeiert, gewaltsame Ausschreitungen in Chile erlebt und einen aktiven Vulkan bestiegen, bin nahezu 24 Stunden im Bus gereist, habe in der Wüste geschwitzt und gefroren, ein klein wenig mit der Höhenkrankheit zu kämpfen gehabt, bin quer durch die Wüste von Chile nach Bolivien gefahren, habe auf Märkten mir bis dahin unbekannte Früchte probiert und mich von der Spiritualität der Bolivianer anstecken lassen. In Peru habe ich eine Lebensmittelvergiftung auskuriert, mich von Machu Picchu in den Bann ziehen lassen, die wunderschönen weißen Gebäude von Arequipa bestaunt, Schokolade gemacht, am Strand Yoga geübt und Lima fotografisch erkundet. Guatemala war der bis dahin spirituelle Höhepunkt meiner Reise. Am Rande des magischen Lago Atitlan bin ich Teil eines kleinen Kreises starker Frauen geworden, die aus aller Welt angereist sind, um hier zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein.

Nach fünf verregneten und verschneiten Wochen samt Weihnachtsfest in Kanada bin ich in Chiang Mai, Thailand, angekommen. Das wunderbare Gefühl tiefer Zufriedenheit, Dankbarkeit und das Wissen, für den Moment am richtigen Ort zu sein, lässt mich seit dem nicht mehr los. In nur einer Woche hatte ich so viele wundervolle Begegnungen und inspirierende Gespräche – mit Menschen auf der Straße, mit Mönchen und mit anderen Reisenden. Ich fühle mich geradezu in einem Flow, der die Texte nur so aus meinen Fingern fließen lässt. Und ich kann noch nicht so genau erklären warum, aber ich erlebe ein Gefühl des Nach-Hause-Kommens weit entfernt von meinem eigentlichen Zuhause in Frankfurt – und das könnte weiter weg kaum sein.

All das jedenfalls macht es mir derzeit unmöglich, all die Stichpunkte meiner Erlebnisse auf dem amerikanischen Kontinent in lesbare Texte umzuwandeln. Deshalb an dieser Stelle der Cut: Mit Thailand geht’s weiter. Und alles Weitere folgt, sobald mein Verstand dazu bereit ist.
Einige Fotos der vergangenen Monate gibt’s aber bei Instagram – und die komplette Route mit Fotos und Infos bei Find Penguins.

2 thoughts on “Und plötzlich war da Thailand

  1. Bin so glücklich für dich das du diese Reise machst und die Welt entdeckst und dich dabei mit. Viel Freude in Thailand and be safe.

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