For the past half year I spent quite some time in front of the computer doing research.

Recherche, Recherche, Recherche

Von A wie Arbeitsamt bis Z wie Zwischenmiete – im Vorfeld einer Langzeitreise gibt es unglaublich viel zu planen.


Ins Flugzeug setzen und einfach drauf los? Kopf aus, Urlaub an? Pustekuchen. Es gibt so unendlich viel zu planen. Und ehrlich gesagt: Nicht alles davon macht Spaß. Im Gegenteil. Arbeitsamt, Ausrüstung, Blog, Finanzen, Flugtickets, Impfungen, Internationaler Führerschein, Packliste, Patientenverfügung, Reiseroute, Shopping-Liste, Verkäufe, Versicherungen, Visa, Zwischenmiete.

Einige Dinge hatte ich schon kurz nach meiner Entscheidung fix geplant. Die Länder, die ich unbedingt sehen möchte, zum Beispiel, und wie sie sich am geschicktesten mit einer Route verbinden lassen. Das stand schon im Januar fest. Und auch in die Recherche für einen Tagesrucksack (Anforderungen: Bequem auf dem Rücken, genügend Platz für Kamera und ein bis zwei Wasserflaschen, Sicherheit) habe ich gleich im Januar viel Zeit investiert. Eben alles Dinge, die noch nicht so richtig konkret sind – und mir auch noch die Option zum Umentscheiden lassen, falls die Zweifel doch zu groß werden.

Im Februar sind die Planungen um einiges konkreter geworden:

  • Auslandskrankenversicherung recherchieren
  • erste Kündigungen laufender Verträge
  • Telefonate mit der Arbeitsagentur und Versicherungsberatern
  • Recherche nach einer geeigneten Kreditkarte

Und schlussendlich habe ich auch die Reiseroute noch einmal überprüft:

  • Für welche Länder brauche ich ein Visum, und wie kann ich es beantragen?
  • Komme ich als Touristin überall zu Fuß über die Grenze oder benötige ich Flüge?
  • In welchen Ländern muss ich einen Rück-/Weiterflug nachweisen, damit ich überhaupt einreisen darf?
  • Und vor allem: Passt meine Idee mit den empfohlenen Reisezeiten überein? Zur Monsunzeit durch Indien reisen muss nun nicht unbedingt sein.

Und dann poppen immer mal wieder Fragen auf. Wie das denn wohl mit der Wasserversorgung in wenig entwickelten Ländern ist, hat mich ein Freund gefragt. Bei der Recherche stellte ich fest, dass seine Frage nicht so unberechtigt ist, wie ich zunächst dachte. Im asiatischen Raum, insbesondere in Indien, so habe ich gelesen, kann es vorkommen, dass in Plastikflaschen abgefülltes Leitungswasser als Trinkwasser verkauft wird. Die Folge: unfreiwillig lange Toilettenaufenthalte… Viele Blogs und Foren empfehlen, einen Mini-Wasserfilter mitzunehmen. Damit können Reisende sogar Regenwasser und Wasser aus Flüssen aufbereiten.

Das kommt also mit auf die Shopping-Liste – genauso wie ein Taschenmesser und eine Wäscheleine.
Antworten auf viele Fragen von A wie Arbeitsamt bis Z wie Zwischenmiete haben bereits viele andere vor mir ausführlich recherchiert und zusammengefasst. Die für mich hilfreichsten Antworten habe ich in einer Linkliste zusammengefasst.

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