Zeit zum Innehalten.

Einen Moment Innehalten

Der Weihnachtsbaum ist festlich geschmückt, Kerzen funkeln, im Ofen schmort ein saftiger Braten, der Duft von Glühwein liegt in der Luft. Die Familie genießt freie Tage und das Beisammensein. Die Tante streitet mit dem Onkel, Oma ist beschwipst und der kleine Teo ist beleidigt, weil das Christkind ihm kein ferngesteuertes Auto gebracht hat. Solche oder ähnliche Szenen spielen sich in diesen Tagen in vielen Haushalten weltweit ab. Ein wenig Ruhe haben wir uns zum Jahresende alle verdient. Aber…

… während wir diese Tage genießen, sollten wir für einen Moment innehalten. Denkt kurz an all die, die nicht wissen, wie sie Reis und Brot für den nächsten Tag bezahlen sollen. Denkt an die, die kein fließendes Wasser haben. An die, die ihre Notdurft hinter Pappkartons an Hauptstraßen verrichten müssen. An die, die es sich nicht leisten können, zur Schule zu gehen und für den Rest ihres Lebens in Armut ums Überleben kämpfen werden. Denkt an die Familie, die ihren Vater an eine entzündete Wunde verloren hat, weil kein Geld für Medikamente da war. Denkt an den Fischer, der an diesem Tag seine Handvoll geangelter Fische nicht verkaufen konnte und ohne Verdienst nach Hause kommt. Denkt an die Frau, deren Hände blutig sind und deren Rücken schmerzt, weil sie tage- und nächtelang mit Handarbeit verbracht hat, in der Hoffnung, ihre Werke verkaufen zu können. Denkt an die Kinder, die in aus Altholz gezimmerten Verschlägen wohnen – und dennoch glücklich sind.

Denkt an die, die (unheilbar) krank sind, an die, die nicht mehr unter uns sind und fühlt mit denen, die sie in Trauer zurückgelassen haben.

Danke!

Namasté und einen wundervollen Jahresausklang für Euch alle.

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